Für Babys ist es besonders wichtig, sich immer wieder am Tag in einen begrenzten Raum zu begeben, da sie nach der Zeit, die sie sehr beengt im Mutterleib verbracht haben, durch Abgrenzung ein besonderes Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit empfinden. Deshalb sind bei kleineren Kindern auch kleinere Ställchen zu empfehlen, die mit Schutznest ausgelegt werden können. Diese Nester gibt es für jeden Geschmack mit unterschiedlichen Mustern und Motiven, in einfacher Ausführung oder mit Rasseln, Quietschen oder Spielbögen. Vor der Entscheidung für eine bestimmte Ausführung sollte bedacht werden, in welchen Situationen das Laufgitter genutzt werden soll. Da Babys, die sehr viele neue Reize kennengelernt haben, häufig überfordert sind, ist zur Entspannung die schlichtere Variante oft die bessere. Falls die Entscheidung schwer fällt: es gibt sogar Wendeeinlagen, die auf der einen Seite ein ruhiges Muster, auf der anderen Seite spielerische Motive haben, die zum Entdecken einladen. Sinnvoll können auch Spielzeuge oder Spielbögen sein, die einzeln herausnehmbar sind.
Eltern sollten auch für die eigene Bequemlichkeit auf jeden Fall darauf achten, dass die Bodenhöhe verstellbar ist. Es ist immer angenehmer und einfacher, ein Baby in einen Laufstall zu legen, wenn der Boden erhöht ist. Auch die Kommunikation mit dem Baby ist natürlich einfacher, wenn das Baby auf einer Höhe liegt, die für einen sitzenden Erwachsenen angenehm zu erreichen ist. Ein Laufgitter sollte am besten mindestens drei Verstellhöhen haben. So kann immer die optimale Höhe gewählt werden und es besteht auch für Babys, die sich am Gitter hochzuziehen versuchen, keine Gefahr, dass sie herausfallen.
Für Eltern, die bei einem Gitter trotz Nestchen immernoch eine Verletzungsgefahr für ihr Baby befürchten gibt es auch die Möglichkeit eines Laufställchens mit Netz statt Gitterstäben. Dazu noch mehr Informationen unter Tipps.