Bei Kleinkindern müssen auf andere Dinge geachtet werden. Sie sind bereits deutlich aktiver und nutzen das Laufställchen mehr zum spielen als zum ausruhen. Wenn das Laufgitter also erst in diesem Alter angeschafft wird, ist ein höhenverstellbarer Boden nicht mehr so wichtig, da sie anfangen zu klettern und ein hohes Gitter benötigen. Auch ist es für das Kind wichtiger als vorher, sehen zu können, was um sie passiert. Eine Einlage braucht also kein Nestchen mehr. Dafür steigt durch die zunehmende Bewegung natürlich auch die Unfallgefahr. Die Einlage sollte am Gitter befestigt werden können. Ist sie es nicht, besteht die Möglichkeit, dass sie beim spielen und toben wegrutscht und das Kind sich am Gitter verletzt. Eine gute Alternative zu einer Einlage sind in diesem Alter auch Matratzen.
Auch sollte man sich vor der Anschaffung Gedanken über herausnehmbare Schlupfstäbe machen. Dabei handelt es sich meist um zwei bis drei Stäbe, die bei Bedarf problemlos ein- und ausgebaut werden können. So kann dem kindlichen Bedürfnis nach Freiheit und Selbstständigkeit mehr Raum geben und Kindern auch beim "normalen" spielen im Zimmer den Rückzug in den Laufstall ermöglicht werden. Wenn die Eltern dagegen sicherstellen wollen, dass das Kind für kurze Zeit den Laufstall nicht verlässt, sind die Stäbe mit einem Handgriff wieder einzufügen (und zwar mit einem Handgriff, der dem Kind nicht gelingt!).