Kurse
Da man natürlich keinem wünscht, dass er je dazu kommt, seine Erste-Hilfe-Kenntnisse in der Realität anzuwenden, sind die Praxisübungen in Erste-Hilfe-Kursen meist bestmögliches Training.
Die TrainerInnen der Anbieter, ob privat oder Hilfsorganisation, sind bestmöglich geschult und wissen genau, auf was es bei der Vorbereitung für die Praxis ankommt.
Für Eltern und alle die, die viel Umgang mit Kindern haben (z.B. Geschwister, Großeltern, Kindermädchen, ErzieherInnen, LehrerInnen etc.) bieten immer mehr Anbieter spezielle Kurse mit Namen wie "Erste Hilfe am Säugling", "Erste Hilfe für Eltern" oder "Erste Hilfe am Kind". Diese sind dann nur auf die besonderen Maßnahmen der Kinder-Erste-Hilfe ausgerichtet und behandeln neben Besonderheiten in Anatomie und Physiologie, speziellen Notfällen und den geeigneten Sofortmaßnahmen auch Themen wie Kinderkrankheiten, ihre Erkennung und Behandlung.
So könnte zum Beispiel der Inhalt eines solchen Kurses wie folgt aussehen:
- Versorgung bedrohlicher Blutungen
- besondere Gefahrenquellen für Kinder
- Knochenbrüche
- Schock
- Kontrolle der Vitalfunktionen
- Stabile Seitenlage
- Beatmung
- Herz-Lungen-Wiederbelebung
- Vergiftungen
- Erkrankungen im Kindesalter
- Impfkalender
Die Kurse verlangen selbstverständlich keinerlei Vorkenntnisse, dauern in der Regel einen bis zwei Tage (6 bis 8 Doppelstunden), werden meist an Wochenenden angeboten und kosten zwischen 20 und 40 Euro.
Anbieter solcher Kurse sind je nach Region unter anderem:
- Deutsches Rotes Kreuz
- Johanniter Unfallhilfe
- Maltester Hilfsdienst
- Arbeiter-Samariter-Bund
- Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG)
- zahlreiche weitere private Anbieter
Die Internetpräsenzen der Anbieter Verfügungen meist über eine PLZ-Suchfunktion und die Seiten der Kreis- und Ortsverbände bieten dann ausführliche Informationen zu den möglichen Kursen, Terminen, Kosten und Inhalten.
