Finanzelle Sicherheit

Eine finanzielle Sicherheit kann auf unterschiedliche Weise verstanden werden. Für einige bedeutet es, dass bereits vor der Geburt des Kindes für den Lebensunterhalt der nächsten Monate oder Jahre gesorgt ist. Bei anderen Familien geht einer der Eltern einer gut bezahlten Arbeit nach, um jeden Monat ausreichend für die Familienkasse zu verdienen. Bei wieder Anderen gehen beide arbeiten, um nicht auf staatliche Hilfe angewiesen zu sein. Bei anderen Familien sind beide Eltern auf Hartz4 angewiesen. Jedes dieser Modelle hat andere Vor- und Nachteile. Es ist nicht immer leicht Geld und die Betreuung des Kindes unter einen Hut zu bekommen.

Allerdings gibt es staatliche Hilfen, um allen Familien dabei zu helfen. Dazu zählt zum Beispiel das Kindergeld, das einkommensunabhängig ist und bis mindestens zur Volljährigkeit bezahlt wird. Das Elterngeld hingegen gibt es nur für ein Jahr und wird aus dem Verdienst des betreuenden Elternteils vor der Geburt berechnet. Dabei bekommt jede Familie mindestens 300 Euro und maximal 1800 Euro. Darüber hinaus können Kinderzuschläge von Sozialhilfeempfängern und Gering- und Wenigverdienern beantragt werden. Als einmalige finanzielle Unterstützung besteht die Möglichkeit bei einer speziellen Stiftung Geld für die Erstausstattung, Laufgitter und Umstandskleidung zu beantragen. Auch für die Kinderbetreuung können Hilfen beantragt werden, die allerdings an bestimmte Vorraussetzungen gebunden sind.


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