Die Entwicklung des Kindes: Das Baby
Auch wenn die Entwicklung jedes Kindes einen anderen Rhythmus hat, kann dies in einem Entwicklungskalender verfolgt werden. Bei Babys kann die Entwicklung begünstigt werden, allerdings sollten man diese nicht dazu zwingen. Um dafür mehr Verständnis zu entwickeln, sollte man sich darüber bewusst sein, dass nur sehr selten zwei Entwicklungen zur selben Zeit stattfinden. So kann es zu einem Stillstand beim Erlernen des Laufens kommen, wenn sich wieder Zähne ankündigen.
Die meisten Entwicklungsschritte in den ersten Monaten verlaufen meist für das Kind unbewusst ab. So kann es mit drei Monate kleine Liegestützen machen, sich herumrollen und nach Spielzeug oder anderen Gegenständen greifen und schlagen. Mit vier Monaten wird meist mit Beikost begonnen. Zudem kann es Gegenstände fest halten, den Kopf halten, und Sprache zu imitieren. Die ersten Zähne brechen ebenfalls mit etwa vier Monaten durch. Mit einem Alter von fünf Monaten erkennt das Baby seine Namen. Es kann für kurze Zeit selbst sitzen, spielt mit seinen Händen und Füßen und untersucht Gegenstände mit dem Mund. Einen großen Schritt in der Fortbewegung ist meist mit sechs Monaten. In diesem Alter versucht es zu krabbeln. Zudem baut es die kommunikativen Fähigkeiten weiter aus.
Auch in der zweiten Hälfe des ersten Lebensjahres sind große Entwicklungsschritte festzustellen. So winkt ein sieben Monate altes Kind beim Abschied und sitzt ohne Hilfe. Mit acht Monaten kann es Gegenstände bewusst von der einen in die andere Hand legen und Gegenstände mit Daumen und Zeigefinger greifen. Die Wörter Mama und Papa folgen etwa mit neun Monaten. Zudem zieht dich das Baby an Gegenständen hoch und spielt Klatsch-Spiele. Die Bedeutung des Wortes NEIN wird mit etwa zehn Monaten erlernt. Kurzzeitiges Stehen und das Ablegen von Gegenständen in Behälter wird ebenso mit zehn Monaten erlernt. Das Trinken aus eines Tasse, imitieren von Tätigkeiten und das Verstehen von einfachen Aufgaben folgt mit ungefähr elf Monaten. Mit zwölf Monaten können Wünsche mit Gesten gedeutet werden. Zudem beginnt etwa die Hälfte des Kleinen mit den ersten Schritten.
