Kindername Wilhelm
Wir stellen Ihnen hier die Bedeutung und Herkunft vom Vornamen Wilhelm vor. Ob es darum geht, einen Babynamen für Ihren Nachwuchs zu finden, oder ob Sie als Erwachsener mehr über die Namensbedeutung von Wilhelm erfahren möchten, spielt hierbei keine Rolle.
Der traditionelle Jungenname „Wilhelm“ stammt ursprünglich aus dem Althochdeutschen und wird von den Worten „willio“ für „Wille“ oder „Entschlossenheit“ und „helm“ für „Helm“ oder „Schutz“ abgeleitet. Der zweite Namensteil könnte auch von „halm“ kommen und „Halm“ oder „aufrecht“ bedeuten. Der erste Namensträger von Wilhelm fand sich schon im 8. Jahrhundert, im Mittelalter war Wilhelm ein beliebter Jungenname in Adelskreisen. Die nächste Popularitätswelle erfuhr Wilhem dann in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, seit 1920 jedoch sinkt die Beliebtheit des Vornamens stark. Heutzutage werden kaum noch neugeborene Jungen Wilhelm genannt, da der Name veraltet klingt. Besonders im Norden Deutschland war er jedoch stark ausgeprägt, seine Varianten finden sich bis heute weltweit.
Der Name Wilhelm hat sich international verbreitet und bildet sehr viele und sehr verschiedene Varianten in den unterschiedlichen Ländern. Selbst innerhalb von Deutschland gibt es verschiedene Namensvarianten; im plattdeutschen Raum haben sich beispielsweise „Willken“, „Willem“, „Wilm“ und „Willm“ durchgesetzt. Einige internationale Beispiele dafür sind der englische Name „William“ mit seinen Kurzformen „Will“ und „Bill“, die finnische Variante „Ville“ und die spanische Namensform „Guillermo“. Im Französischen existiert der Name „Guillaume“, „Liam“ ist eine verbreitete irische Variante und der Name „Vilim“ wird in mehreren slawischen Sprachen verwendet. Einige Kurzformen, die im deutschen Raum verwendet werden, lauten „Welm“, „Wim“, „Willi“ und „Willy“.
Jungen, die den Namen Wilhelm tragen, haben das unwahrscheinliche Glück ihren Namenstag gleich 15-mal im Jahr feiern zu dürfen; der erste Tag des Jahres bildet auch den ersten Namenstag, also am 01. Januar, Wilhelm von Dijon zu ehren. Dann zelebrieren die Jungen den 10. Januar (Wilhelm von Donjeon), den 10. Februar (Wilhelm von Malavalle), den 28. März (Wilhelm Eiselin), den 06. April (Wilhelm von Aebelholt), den 20. April (Wilhelm von Windberg) und den 28. Mai, Wilhelm von Aquitanien zu gedenken. Im Sommer dürfen die Jungen mit dem Namen Wilhelm den 08. Juni (Wilhelm von York), den 25. Juni (Wilhelm von Vercelli) und zwei Tage später den 27. Juni (Wilhelm von der Sann). Drei Tage später wird der 30. Juni zu ehren von Wilhelm Januschek gefeiert, dann der 05. Juli (Wilhelm von Hirsau) und der 04. September (Wilhelm von Gouda).
Die letzten zwei Namenstage liegen am 06. September, zu ehren von Wilhelm von Appenzell und am 13. November, zu gedenken an Wilhelm von Rinchnach. Nur wegen der vielen Namenstage kann man schon neidisch sein auf einen Wilhelm-Namensträger. Ihr kleiner Wilhelm soll wohlbehalten im Kinderzimmer seine Namenstage feiern können? Ein Laufgitter hilft Ihnen, die ersten Krabbelversuche und tapsige Schritte innerhalb des Kinderzimmers zu sichern.
Drei bekannte Namensträger sind der der deutsche Maler Wilhelm Dürr der Ältere, sowie Wilhelm Dürr der Jüngere und der deutsche humoristische Dichter Wilhelm Busch, der unter anderem durch seine Geschichte von „Max und Moritz“ sehr bekannt ist.
Wilhelm ist ein Jungenname.
Herkunft des Namens: Deutschland
Namenstage: 1. Januar, 10. Januar, 10. Februar, 28. März, 6. April, 20. April, 28. Mai, 8. Juni, 25. Juni, 27. Juni, 30. Juni, 5. Juli, 4. September, 6. September und 13. November
Hier finden Sie nicht nur die Bedeutung des Namens von Wilhelm, sondern auch viele weitere beliebte Kindernamen.
