Tipps:
Unabhängig vom Alter des Kindes noch ein paar Tipps zum Kauf:
Pflege
- Unbedingt darauf achten, dass die Laufgittereinlage gut zu waschen ist. Ob die Windel
nicht "dichthält", die Finger noch klebrig sind oder das Kind nach dem
Waldspaziergang mit schlammigen Schuhen in den Laufstall geht, es wird immer mal etwas
passieren, deshalb ist es wichtig, dass eine Einlage Waschmaschinengeeignet ist, und auch
schnell trocknet.
Abwaschbare Einlagen
- Es gibt auch Einlagen, die Abwaschbar sind. Das ist zwar praktisch, Baumwolle ist aber
in der Regel angenehmer. Vor allem Babys, die noch viel im Laufgitter liegen, und somit
viel Hautkontakt mit der Unterlage haben, schwitzen bei einer Kunststoffeinlage sehr
leicht, was zu Hautreizungen führen kann. Außerdem ist bei Baumwolle mit Wattierung
der Kuschelfaktor höher.
Gitter oder Netze
- Nochmal zum Vergleich zwischen Gittern und Netzen: Netze sind weich. Das heißt zwar,
dass es kaum möglich sein dürfte, sich daran zu verletzen, aber sie bieten dem
Kind auch wenig Chancen zur Weiterzuentwicklung. Weder kann es sich daran festhalten oder
hochziehen, noch selbständig hinein- oder herauskrabbeln.
Und: auch bei Gittern ist die Verletzungsgefahr nicht wirklich hoch. Babys sind
normalerweise durch ein Nestchen sehr gut davor geschützt, sich zu stoßen, Kinder
die bereits stehen und laufen können haben praktisch unbegrenzte Möglichkeiten, sich
festzuhalten.
Sicherheit
- Sicherheit ist wichtig. Viele Laufgitter sind TÜV geprüft. Wenn ein
Prüfsiegel vorhanden ist, kann man davon ausgehen, dass Laufställchen, die nicht
fest verschraubt, sondern durch ein Stecksystem befestigt sind, stabil sind und auch die
Höhenverstellung einwandfrei funktioniert.
Rollen
- Wenn das Umstellen des Laufgitters öfter erforderlich ist, bieten sich Modelle
mit Rollen an. Diese sollten aber unbedingt zuverlässig feststellbar sein, damit die
Kinder sich nicht beim ein- oder aussteigen verletzen können. Wichtig: Kinder sollten
die Rollen nicht selbst lösen können!