Der Hochstuhl

Ein Hoch auf den Hochstuhl! Sobald Klein-Baby selbstständig sitzen kann, lässt es der Hochstuhl ganz groß sein. Es kann am gemeinsamen Essen teilnehmen und die Eltern haben endlich, endlich kein Kind mehr zwischen sich und ihrer Mahlzeit. Die Anschaffung lohnt sich deshalb, finde ich.

Aber welche nun genau? Verschiedene Ausführungen stehen da zum Angebot. Beliebt sind mitwachsende Stühle, sogenannte Treppenstühle. Sie können in Sitztiefe und Beinlänge der Größe des Kindes angepasst werden. Ich selbst sitze, wenn viel Besuch unsere Stühle knapp werden lässt, selbst auf dem Treppenstuhl eines meiner Kinder. Aber ich bin ja auch klein, zugegeben. Geschmackssache also. Mitunter unschlagbar günstig sind Plastikschalensitze mit zusammenklappbarem Gestell. Tisch-Stuhl-Kombinationen bestehen aus zwei Elementen, als Hochstuhl zusammensetzbar oder als Kindertisch und -stuhl nebeneinander verwendbar. Mir scheinen sie aus der Mode gekommen. Wieso eigentlich?

Bei jedem dieser Stühle ist auf die Standsicherheit zu achten. Gerne stoßen sich kleine Zappelphillipps und ihre Schwestern mit den Füßen von der Tischplatte ab. Fällt dann der Stuhl samt Kind um, kann das nur böse enden. Auch ist es schön, wenn Babys, die zu Kleinkindern werden, die Möglichkeit haben, ihren Stuhl selbstständig zu erklimmen. Bei einem solchen Erklettern geraten allerdings die allermeisten Hochstühle ins Wanken. Je breiter die Stuhlbasis desto geringer die Umsturzgefahr. Die Rückenlehne muss hoch genug sein, um das Kind nach hinten abzustützen. Eine mögliche Polsterung sollte abwaschbar sein. Sicherheitszeichen, wie das GS-Zeichen sollten vorhanden, scharfe Ecken und Kanten hingegen eben nicht vorhanden sein.

Steht der Stuhl dann endlich, bleibt er eine typische Unfallquelle. Er gehört nicht in die Nähe von Fenstern oder elektrischen Geräten. Und das Kind im Stuhl gehört beaufsichtigt. Nichtsdestotrotz: ein Hoch auf den Hochstuhl!


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